Einleitung: Haben Sie sich jemals gefragt, warum japanische Holzarbeiter so präzise und mühelos arbeiten? Das Geheimnis liegt oft in ihrem wichtigsten Werkzeug: der Säge. Während man in Europa gewohnt ist, mit Kraft zu „schieben“, setzt Japan auf das Prinzip des „Ziehens“. In diesem Beitrag erklären wir die faszinierenden Unterschiede.
1. Das Prinzip: Zug vs. Druck Der größte Unterschied liegt in der Arbeitsrichtung. Westliche Sägen sind meist „Stoßsägen“. Das bedeutet, die Kraft wird beim Nachvorneschieben ausgeübt. Japanische Sägen (Nokogiri) hingegen schneiden auf Zug.
2. Die Dicke des Sägeblatts Da eine japanische Säge beim Ziehen nicht verbiegen kann, kann das Sägeblatt extrem dünn sein. Ein dünneres Blatt bedeutet:
· Weniger Kraftaufwand: Man muss weniger Holz zerspanen.
· Präzisere Schnitte: Der Schnitt ist viel feiner und sauberer.
· Weniger Verschnitt: Besonders wichtig bei wertvollen Hölzern.
3. Die verschiedenen Typen In Japan gibt es für jede Aufgabe die richtige Säge:
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Ryoba: Die Vielseitige mit zwei Zahnungen – eine für Schnitte längs zur Faser und eine für Schnitte quer zur Faser. |
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Kataba: Ideal für tiefe Schnitte ohne Rückenverstärkung. |
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Dozuki: Die feinste Säge mit Rücken (ähnlich einer Feinsäge), perfekt für hochpräzise Holzverbindungen. |
Fazit: Wer einmal die Leichtigkeit einer japanischen Zugsäge erlebt hat, möchte sie in seiner Werkstatt nicht mehr missen. Sie ist nicht nur ein Werkzeug, sondern verkörpert die japanische Philosophie von Effizienz und Respekt vor dem Material.
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